Ernährung

Gesunde Ernährung

Wie leicht verrennt man sich im riesigen Dschungel der Ernährungstipps. Jeder ist besser als der andere und doch nur ganz selten auf das Individuum abgestimmt, das jeder von uns ist.

Wenn ich herausfinden möchte, welches für mich die richtige Ernährung ist, muss ich die Eigenheiten meines Körpers und meiner Lebensweise berücksichtigen. Ebenso tragen wir nicht selten gewisse “Schwächungen” in uns, welche uns durch unseren Vorfahren weitergegeben wurden.

Die Chinesische Medizin überzeugt mich bezüglich Ernährung am meisten. Es gibt gewisse Grundsätze, welche jedem Menschen dienen und welche uns somit einen einfachen Einstieg in unsere persönliche gesunde Ernährung erlauben.

Wenn wir vom Gedanken, dass wir etwas ändern sollten, endlich an dem Punkt angelangt sind, an dem wir den ersten Schritt tun, gehen wir die Dinge meist so kompliziert an, dass die dauerhafte “Veränderung” zum Scheitern verurteilt ist. Das einzig realistische ist Veränderung in kleinen Schritten, welche wir gut bewältigen können, und deren spürbare Resultate uns zum Weitermachen motivieren; und dies gilt nicht nur für die Ernährung.

Gesundes ist in der Regel das Einfache!
Bei uns in der Schweiz entstehen Krankheiten meist durch ein zu viel des Guten. Es sind die Exzesse, welche in uns Mangel entstehen lassen.

Hier die einfachen Grundregeln für eine gesunde Ernährung nach Chinesischer Medizin:

  • Drei warme Mahlzeiten täglich                                                                                   (unser Körper braucht Wärme, um alle Funktionen gut in Gang zu halten. In uns “brennt ein Lebensfeuer”, welches durch unsere Ernährungsweise schnell erschöpft wird. Unsere Ernährung ist meist darauf ausgerichtet, schlank zu bleiben, was uns oft dazu veranlasst, zu viel Rohkost zu essen. Zu viel kalte/rohe Nahrung erschöpft die Energie (Qi) von Magen und Milz, welche für die Verwertung der Nahrung zuständig sind. Dies führt in der Folge oft zu Übergewicht
  • Warme Getränke                                                                                                   (Auch mit kalten Getränken können wir – speziell im Winter – das Feuer unserer Mitte verletzen)
  • Gute Qualität der Lebensmittel                                                                                (sind Sie noch an dem Punkt, an dem Sie beim Einkaufen der Lebensmittel sparen? Weniger in guter Qualität ist meist mehr!)
  • Regelmässig, in Ruhe und nicht zu spät essen
  • Gute Getreide geben uns eine starke Mitte                                                            (viele gute Getreidesorten wurden bei uns durch Teigwaren und Brot ersetzt. Kennen Sie z.B. die vielen Reissorten, Grünkern, Hirse, Gerste, Rollgerste, Mais, Griess, Buchweizen…)
  • Der Körper braucht gute Flüssigkeiten                                                          (genügend stilles Wasser, zwischendurch z.B. mit einem Schuss ungesüsstem Fruchtsaft, Bier ist gesund, selbstverständlich in kleinem Mass, Kokosmilch, Getreidemilch…)
  • Der Körper braucht keinen Zucker!                                                                       (wenn Sie Lust auf Zucker haben, fehlt ihrem Körper gutes Getreide)
  • Wenig bis keine Milchprodukte                                                                     (Kuhmilch-Produkte kühlen und verschleimen den Körper. Es gibt wunderbare Alternativen)

Die weitere Anpassung der Ernährung ist individuell. Hier wird es erforderlich herauszufinden, was einem Menschen fehlt oder wovon er zu viel hat.